Sechs Dinge, die man nicht auf Facebook veröffentlichen sollte
Donnerstag, 16. September, 14:09 Uhr
„Facebook“ gehört für Millionen Nutzer bereits zum Netzalltag. Insbesondere unter Jugendlichen scheint zu gelten: Wer nicht drin ist, ist out. Doch Vorsicht vor zu viel Offenheit. Gewisse Dinge sollte man dort besser nicht preisgeben.
Sicherlich macht es Spaß, Fotos, Links und private Erlebnisse über „Facebook“ mit seinen sogenannten „Freunden“ zu teilen. Doch Beth Givens, Geschäftsführerin des virtuellen Datenschutzbüros „Private Rights Clearinghouse“ warnt davor, zu viele persönliche Details auf dieser und ähnlichen Internetplattform bekanntzumachen. Nicht zuletzt, weil man oft nicht wisse, wer sich am anderen Ende der Internetleitung verbirgt. Ehe man sich versieht, könnten Kriminelle private Daten für ihre Zwecke nutzen. Demnach haben folgende Informationen auf dem persönlichen „Facebook“-Profil nichts zu suchen:
Geburtsdatum und –ort: Genaue Angaben zum Geburtsdatum und Geburtsort können für Betrüger der Schlüssel zu einem Identitätsdiebstahl sein, so Givens. Demnach belegte bereits eine Studie, dass in zahlreichen Fällen allein anhand dieser Personaldaten die meisten, wenn nicht sogar alle Ziffern der Sozialversicherungsnummer herausgefunden werden konnten.
Urlaubspläne: Dass Sie sich auf Ihren Urlaub freuen, ist verständlich. Dennoch sollten Sie es vermeiden, auf der Seite eines sozialen Netzwerks Details diesbezüglich kundzutun. Eine Information wie „Nur noch zwei Tage, dann geht’s für drei Wochen nach Mauritius“ ist in etwa gleichbedeutend mit „Meine Wohnung steht bald drei Wochen lang leer, falls sie jemand ausrauben möchte, nur zu.“
Anschrift: Ihre private Adresse hat auf „Facebook“ nichts zu suchen. Eine Studie hat kürzlich ergeben, dass Nutzer sozialer Netzwerke einem größeren Risiko ausgesetzt sind, Opfer materiellen oder Identitätsdiebstahls zu werden. Grund dafür ist der sorglose Umgang mit persönlichen Informationen: Demnach veröffentlichen etwa 40 Prozent der User ihre Anschrift auf sozialen Netzwerken. 65 Prozent vernachlässigen die Einstellung ihrer Privatsphäre, so dass Fremde ungehindert ihr Profil inspizieren können.
Geständnisse: Ein privates Geständnis auf einem sozialen Netzwerk kann unangenehme Folgen für die schreibfreudige Person haben. So wurde beispielsweise eine Kellnerin gefeuert, weil sie sich auf „Facebook“ über ihre Arbeit und Kollegen beschwerte. Schätzungsweise acht Prozent aller Firmen haben bereits einmal einen Angestellten wegen „Missbrauchs“ eines sozialen Netzwerks gekündigt.
Passwort: Die Vergabe eines Passworts auf einer Internetseite ist oft mit einer persönlichen Frage verknüpft. Hat der User seinen Zugangscode vergessen, muss er diese beantworten, und er bekommt ein neues Passwort per E-Mail zugeschickt. Daher sollten Privatangelegenheiten, die in solchen Fragen vorkommen, nicht auf dem Profil eines sozialen Netzwerks zu finden sein.
Risikoverhalten: Kettenraucher sollten ihr Laster besser nicht auf „Facebook” breittreten. Immer öfter versuchen sich Versicherungen im Internet über ihre Kunden zu informieren. Stellen sie dabei fest, dass diese ihr Leben leichtfertig aufs Spiel setzen, könnte das künftig unangenehme Auswirkungen auf den Versicherungsbeitrag haben – wenn nicht sogar die Vereinbarung zwischen Kunde und Gesellschaft gänzlich platzt. Eine solche Datensammlung über potentielle Kunden gehört zwar noch nicht zur gängigen Praxis. Doch wer weiß, was die Zukunft bringt?
Yahoo-Nachrichten
_________________
Wer nichts tut, hat sich schon aufgegeben, und die helfende Hand findet man immer zuerst am eigenen Arm! Der Vulkan zeigt uns aber, dass wir gemeinsam sehr kraftvoll sein können! Also, packen wir es an!