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 Akne Inversa nach 35 Jahren wieder aufgetreten- per Mail über Kontaktformular

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Sirius
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BeitragThema: Akne Inversa nach 35 Jahren wieder aufgetreten- per Mail über Kontaktformular   Mi 28 Aug 2013 - 11:45

Hallo in der Runde,
früher wusste keiner etwas mit dieser Bezeichnung einer Krankheit etwas anzufangen, nach 40zig OPs im Anal und Leistenbereich zählte ich damals zum Fistelkönig bei den Chirurgen.
Meine Fuchsbaue, wie die Chirurgen die damals nannten, waren riesig bis in den Enddarm hinein. Dann bekam ich später auch die Unterarm-Abzesse bis zum abwinken und am Ende des ganzen Leidens stand eine Totalausräumung mit einer Unterarmverschiebeplastik. Danach hatte ich bis vor 8 Wochen Ruhe und nun bin ich Rentner hab eigentlich kein Berufs-Stress mehr und meine Nahrung auch seit zig Jahren umgestellt, trotzdem hab ich dann eine Akne Inversa bekommen und zu lange gewartet, nach der OP tat sich ein Loch unterm Arm von 9x9x5 cm auf, wobei sich die Entzündung an drei feinen Härchen, die bei der Verschiebeplastik unterm Arm an der Narbe stehen geblieben waren entzündet haben. Und alles rumdoktern nützt ja nichts, keine Salbe kein Medikament hilf, nur rausschneiden und das auf schnellstem Weg. Ich habe es nach 35 Jahren eigentlich nicht wahr haben wollen und hab zu lange gewartet. Je länger ich warte um so größer wird die OP Ausräumung, je schneller ich hätte reagiert um so kleiner wäre die Ausräumung erfolgt.

Nun denn der Faktor dabei spielte wohl mein übermäßiges Rauchen, dazu wenig Bewegung und leichtes Übergewicht, 96 Kilo bei 1,83 m Körpergröße. Aber auch die Familienanamnese ist entscheidend, meine Mutter hat ein Schwangerschaftsvergiftung mit viel eitrigen einhergehenden Entzündungen, wie Eiter unter den Fingernägeln z. B. und da ich hätte gar nicht auf der Welt sein sollen lt. den damaligen Ärzten die meiner Mutter von einer Geburt abgeraten hatten, bekam ich diesen langsamen Vereiterungsprozess meiner Mutter in deren Mutterleib mit ab.

Also mein Rat an alle, das Rauchen stecken, Kaffee wäre nur in Maßen zu genießen, dann viel Wasser trinken, das Eigengewicht reduzieren, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft wäre ein Muss, die Ernährung umstellen und dabei Schweinefleisch und Milchprodukte von der Kuh meiden, aber auch keine Nachtschattengewächse mehr essen, wie Kartoffeln oder Tomaten und den weißen Zucker sowieso gänzlich meiden. Lieber mit Agaven Dicksaft süßen!! Denn alle diese Lebensmittel beinhalten Stoffe, die der Körper nicht gut verarbeiten kann bzw. schädlich sind für die Körperzellen.

Aber alles das habe ich seit ich Rentner bin vermissen lassen und schon bin ich wieder mit der heutigen Bezeichnung "Akne Inversa" behaftet worden.

Nun sind 8 Wochen seit der OP im Sommer 2013 herum, die Wunde ist fast zu, es wuchert das wilde Fleisch am Ende, einen Höllstein zum wegätzen soll es heute nicht mehr geben, der war früher Usus im Gebrauch bei den Chirurgen und deshalb werde ich den Rest dem Körper machen lassen und nun kann ich vom Arzt aus auch das Erste Mal diesen Sommer wieder Baden gehen im Meer und brauche nun den Spätsommer Urlaub nicht mehr wg. dieser Ausräumung känzeln. Also gute Aussichten:):)
Wünschen allen Leidensgenossen gute Genesung
mit den Besten Grüssen
Wolfgang

PS: viele die an diese Krankheit leiden, sollten sich um eine Anerkennung bei der LVA bemühen, der Punkt fehlt bei Euch im Forum, oder hab ich den übersehen??
Ich habe fast 4 Jahre meiner Arbeitszeit verloren und dementsprechend waren ja auch meine Fehlzeiten bei der späteren Renten Beantragung. Leider war diese Krankheit damals völlig unbekannt uns anonym und nur in der Proktologie in Münster in Westfalen waren Ärzte die davon schon ein wenig mehr Ahnung hatten. Es gab einige Kliniken wo Mönche die Fadentechnik verwendeten, das ja, auf dem Dorf Kliniken, heute ja alle schon längst geschlossen, waren das nur Furunkel und Karbunkel die gespaltet wurden und am Ende nichts brachten, außer ein teilweiser Eiterablauf und eine Druckminderung unterm Arm, das ja, aber die eigentliche Ursache wurden damit nie behoben. Mein Fazit, je schneller meine OP, um so kleiner meine Ausräumung, weil diese Inversa am Ende immer in Tiefe geht und auch zur Fistelgangbildung neigt.

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